Neue Offensive für Sanierung gefordert

Knauf Insulation Österreich , Oktober 20, 2022

Zur Senkung des Energiebedarfs unserer Gebäude und gleichzeitig zur Reduzierung der Energiekosten fordern die Baupakt-Partner - ein Zusammenschluss aus Gewerkschaft Bau-Holz, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie und Bundesinnung Bau der Wirtschaftskammer Österreich sowie die Umweltorganisation GLOBAL 2000 – eine neue Dämmoffensive.

Wir von Knauf Insulation begrüßen diese Initiative, damit sich die Sanierungsquote endlich in Richtung drei Prozent erhöht, wie wir es schon seit Jahren fordern.

Es braucht in der breiten Bevölkerung ein stärkeres Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit effizienter Dämmung und gleichzeitig auch deutlich höhere finanzielle Anreize für die Investition in eine thermische Sanierung.

Dämmung forcieren – Kosten und Energieverbrauch senken.

Die günstigste Energie ist die, die nicht erzeugt und verbraucht werden muss. Die aktuelle Energie- und Teuerungskrise zeigt klar, dass an effektiven und schnellen Maßnahmen zur Energieeinsparung kein Weg vorbeiführt. Ein Viertel des heimischen Energieverbrauchs betrifft unsere Gebäude. Die deutlich gestiegenen Energiekosten können durch eine thermische Sanierung nachdrücklich gesenkt werden.

Bessere Dämmung bedeutet weniger Heiz- und Kühlbedarf und damit geringeren Energieverbrauch. Das senkt nicht nur Kosten, sondern spart auch Ressourcen, senkt den CO2-Ausstoß, stärkt die regionale Wertschöpfung und schafft obendrein Arbeitsplätze. Mit einer effizienten Wärmedämmung hat man zudem mehr Auswahl, auf moderne und kleiner dimensionierte Heiz- und Kühlsysteme umzusteigen.

Fördersumme Pro thermischer Sanierung soll auf 20.000 Euro erhöht werden.

Zur Unterstützung der Leistbarkeit soll die Fördersumme pro thermischer Sanierung nach Forderung der vier Baupakt-Partner von 6.000 Euro auf 20.000 Euro erhöht werden.

Begleitend dazu braucht es aber auch ein erhöhtes Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit einer Dämmung. Die Baupakt-Partner fordern deshalb eine öffentliche, breitenwirksame Werbekampagne und ein klares politisches Bekenntnis, um die Investitionsbereitschaft deutlich zu erhöhen. Es soll klar kommuniziert werden, dass sich eine thermische Sanierung in der Regel in unter zehn Jahren rechnet, bei aktuellen Energiepreisen oftmals sogar deutlich schneller. 

Die günstigste Energie ist die, die nicht gebraucht wird.

Udo Klamminger, Knauf Insulation Geschäftsführer

Udo Klamminger, Geschäftsführer von Knauf Insulation in Österreich, zeigt sich zu dieser Initiative zuversichtlich: „Mit einer kräftigen Erhöhung des Förderbetrags könnte die stagnierende Sanierungsrate endlich steigen. Immerhin gelten auch in Österreich noch die Hälfte des Gebäudebestands als thermisch unzureichend saniert. Der Erfolgsfaktor der Initiative liegt in einer einfachen Handhabung bzw. Einreichung und einer direkten projektbezogenen Förderung. Der Förderwerber braucht die Sicherheit, dass er die Förderung auch tatsächlich bekommt. Die beste Energie ist immer noch die, die nicht gebraucht wird. Daher macht es Sinn, zuerst thermisch zu sanieren und dann die alternative Heizquelle anzupassen. Nur gemeinsam kann es gelingen, den Energieverbrauch landesweit zu senken und gleichzeitig die Wohnqualität zu steigern. Wir müssen weg von der Diskussion, welche Energie leistbar, verfügbar oder klimafreundlich ist. Wesentlich ist vielmehr, dass Energie möglichst effizient und ohne Verluste genutzt wird. Im Bereich von Gebäuden gelingt dies mit hochwertigen Dämmlösungen"

Dämmen vom Keller bis zum Dach

Egal ob die Fassade, das Dach oder Decken gedämmt werden, gut aufeinander abgestimmte Dämmmaßnahmen senken nicht nur den Energiebedarf, sondern erhöhen auch die Wohnqualität.

Unsere Lösungen für Ihre individuellen Dämmmaßnahmen finden Sie hier:

Anwendungen

Knauf Insulation Mineralwolle Produktgruppe

Zur Abdeckung einer erhöhten Nachfrage an Dämmstoffen ist Knauf Insulation gut vorbereitet. Neben der Modernisierung und Erweiterung der Anlagen des Glaswolle-Dämmstoffwerks Bernburg wird Knauf Insulation im kommenden Jahr auch am Produktionsstandort Simbach am Inn ein umfassendes Update durchführen. Somit kann eine signifikante Mehrmenge an Glaswolle bereitgestellt und auch ein höheres Produktionsvolumen in der Heraklith Holzwolle Fertigung erreicht werden. Damit sollen Verfügbarkeiten verbessert und Lieferzeiten reduziert werden.

Presseinformation_Baupakt-Partner