Wohnbau-Eventreihe erfolgreich in Linz fortgesetzt

Meldung vom 25.10.2018 on Aktuelle Meldungen

Großes Interesse auch beim 2. Wohnbau-Event „Leichter – Höher – Schneller“

Am 24.10.2018 fand bereits der zweite von Knauf und Knauf Insulation veranstaltete Wohnbau-Event „Leichter – Höher – Schneller“ statt. Rund neunzig Teilnehmer kamen zur Veranstaltung ins Linzer Kunstmuseum Lentos. Gemeinsam mit oberösterreichischen Bauträgern, Architekten, Planern und Bauunternehmern sowie hochkarätigen Referenten wurden Themen wie Nachverdichtung, modulares Bauen und moderne Stadtplanung erörtert.

Als Referenten begrüßte Knauf Geschäftsführerin Mag. Ingrid Janker den oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter, Dr. Manfred Haimbuchner, sowie Architekt MMAG. Johann Traupmann, Mag. Wolfgang Modera als Vorstandsvorsitzenden der GIWOG (Gemeinnützige Industrie-Wohnungs-AG), Geschäftsführer der KMH GmbH Otto Ordelt und den Linzer Infrastrukturstadtrat DI Markus Hein.

Mag. Ingrid Janker skizzierte in ihrer Eröffnungsrede, wie die Aufstockung von Bestandsgebäuden helfen kann, bei dem aktuell rasant steigenden Wohnungsbedarf in Städten den Verbrauch großer Freiflächen zu minimieren und gleichzeitig die Erschließung neuer Verkehrsflächen zu vermeiden. „Zudem wird die gesamte energetische Sanierung der aufgestockten Gebäude vorangetrieben“, erläuterte Janker.

Dr. Manfred Haimbuchner stellte leistbares Wohnen in den Mittelpunkt seiner Rede. Laut ihm wäre Nachverdichtung sicherlich eine Lösung: „Aufgrund immer weniger zur Verfügung stehender Grundstücke müssen wir in die Höhe bauen. Dazu gehört aber auch Mut!“ Er hob auch hervor, dass das Land Oberösterreich die höchste Sanierungsförderung in Österreich habe.

Aber auch im Neubau zeigte Architekt MMAG. Johann Traupmann, bekannt durch den futuristisch anmutenden ÖAMTC-Neubau in Wien, auf, wie man die Anforderungen des Bauherrn baulich bestmöglich umsetzen kann.

Eine Lösung, um Bauen kostengünstiger zu gestalten, stellte KR Otto Ordelt, Geschäftsführer der KMH GmbH, mit der modularen Bauweise vor.

Damit die gesteigerte Wohnungsnachfrage in Ballungsräumen besser bedient werden kann, will Mag. Wolfgang Modera von der GIWOG die Nachverdichtung im eigenen Bestand und auf eigenen Grundstücken forcieren. „Durch die Erhöhung der Dichte können Gemeinkosten anteilig reduziert werden. Es bedeutet aber auf jeden Fall eine Veränderung für die Betroffenen“, so Modera. Es sei hier wichtig, schon im Vorfeld durch gezielte Informationen Ängste zu nehmen und Aufklärung zu leisten.

In der abschließenden Podiumsdiskussion erläuterte der Infrastrukturstadtrat der Stadt Linz, DI Markus Hein, dass 1.000 bis 1.200 Wohnungen pro Jahr in Linz gebaut werden. „Wir versuchen, die gesteigerte Nachfrage nach Wohnraum zu decken. Doch dies ist auch eine Frage der Infrastruktur“, zeigte Hein die Herausforderungen wie beispielsweise die Zersiedelung der letzten Jahre in Linz auf.

„Wohnbauevent Leichter-Höher-Schneller in Linz (LENTOS)“

(v.l.n.r.): Architekt MMAG. Johann Traupmann, der Linzer Infrastrukturstadtrat DI Markus Hein, Mag. Wolfgang Modera, Vorsitzender des Vorstands der GIWOG, Knauf Geschäftsführerin Mag. Ingrid Janker und Geschäftsführer der KMH GmbH Otto Ordelt referierten über brisante Themen bezüglich des urbanen Wohnbaus in Österreich.

„Wohnbauevent Leichter-Höher-Schneller in Linz (LENTOS)“

Der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter, Dr. Manfred Haimbuchner, thematisierte die Herausforderungen, Wohnen für alle leistbar zu machen. Hier im Bild mit den Knauf Insulation Key Account-Managern Bernd Dieter Saulder (li) und Peter Gattringer (r)

„Wohnbauevent Leichter-Höher-Schneller in Linz (LENTOS)“
Fotocredit: Knauf /P. Kubelka

Die Zukunft des Wohnbaus